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Soft 18 spielen: A,7 gegen jede Karte des Dealers

Soft 18 sieht wie eine fertige Hand aus, deshalb wirkt Stehen sicher. Gegen manche Karten des Dealers stimmt das, gegen andere ist Ziehen oder Verdoppeln besser. Hier steht, was jeder Zug im Durchschnitt bringt – berechnet von unserer Engine.

Soft 18 (A,7): verdoppeln gegen 2 bis 6, stehen gegen eine 7 oder 8 und Karte ziehen gegen 9 bis Ass; wenn Sie nicht verdoppeln dürfen, bleiben Sie stehen (US-Tisch: 6 Decks, Dealer zieht auf Soft 17). Steht der Dealer auf Soft 17, gilt stattdessen: stehen gegen eine 2.

Weiche 18 gegen jede Karte des Dealers

DealerStehenKarte ziehenVerdoppelnBester Zug
2+0,113+0,060+0,116Verdoppeln (sonst stehen)
3+0,142+0,088+0,175Verdoppeln (sonst stehen)
4+0,171+0,122+0,245Verdoppeln (sonst stehen)
5+0,199+0,151+0,302Verdoppeln (sonst stehen)
6+0,223+0,178+0,357Verdoppeln (sonst stehen)
7+0,402+0,172+0,224Stehen
8+0,108+0,041−0,028Stehen
9−0,183−0,098−0,285Karte ziehen
10−0,180−0,143−0,343Karte ziehen
A−0,225−0,160−0,418Karte ziehen

Durchschnittliches Ergebnis pro Ausgangseinsatz für jeden Zug mit A,7, US-Tisch: 6 Decks, Dealer zieht auf Soft 17. Gegen eine 10 oder ein Ass hat der Dealer schon auf Blackjack geprüft. Beim Verdoppeln zählen beide Einsätze; +1 heißt: Sie gewinnen Ihren Einsatz, −1: Sie verlieren ihn.

Was ist eine Soft 18?

Eine Soft 18 (weiche 18) ist ein Ass mit Karten, die zusammen 7 ergeben, wobei das Ass als 11 zählt: meist A,7, aber auch A,2,5 oder A,3,4. „Weich“ heißt: Das Ass kann auf 1 zurückfallen, deshalb überkauft eine weitere Karte die Hand nie.

Nächste KarteIhre Hand wirdChance
A, 2 oder 3weiche 19, 20 oder 2123,0 %
4 bis 9harte 12 bis 1746,0 %
10, Bube, Dame oder Königharte 1831,1 %
Jede Karteüber 210,0 %

Ihr A,7 gegen eine 9 des Dealers, 6 Decks: 309 Karten, die Sie nicht gesehen haben.

Eine weitere Karte beendet die weiche 18 also nie sofort. Sie verbessert die Hand in 23,0 % der Fälle, lässt sie in 31,1 % bei 18 und macht daraus in 46,0 % eine 12 bis 17 – mit der Sie noch einmal ziehen können.

Soft 18 gegen eine 10: ziehen, nicht stehen

Gegen eine 10 bringt Stehen auf der weichen 18 im Durchschnitt −0,180 pro Einsatz, Ziehen −0,143. Ziehen spart 3,7 Cent pro 1 € Einsatz.

Zeigt der Dealer eine 10 und hat keinen Blackjack, kommt er in 52,9 % der Fälle auf 19, 20 oder 21 und schlägt Ihre 18. Ihre 18 gewinnt nur, wenn er sich überkauft oder auf 17 stehen bleibt: 34,9 %.

Stehen gewinnt 34,9 %, endet in 12,2 % unentschieden und verliert 52,9 %. Ziehen (und danach bestmöglich weiterspielen) gewinnt 37,4 %, endet in 10,8 % unentschieden und verliert 51,7 %: Es gewinnt öfter und verliert seltener.

Gegen eine 9 und ein Ass gilt dasselbe. Gegen eine 9 bringt Stehen −0,183 und Ziehen −0,098, gegen ein Ass −0,225 und −0,160. Am größten ist der Unterschied gegen eine 9.

Warum Sie die weiche 18 gegen 2 bis 6 verdoppeln

Beim Verdoppeln bekommen Sie genau eine Karte, und keine Karte kann die weiche 18 überkaufen. Zeigt der Dealer eine 2 bis 6, überkauft er sich oft: mit einer 2 in 35,7 % der Fälle, mit einer 6 in 43,9 %.

Gegen eine 6 bringt Verdoppeln +0,357 pro Ausgangseinsatz, Stehen +0,223. Am knappsten ist es gegen eine 2: Verdoppeln +0,116, Stehen +0,113 – ein Unterschied von nur 0,003 pro Einsatz. Steht der Dealer auf Soft 17, gewinnt dort Stehen: +0,124 gegenüber +0,121 fürs Verdoppeln.

Mehr zum Zug selbst: Verdoppeln beim Blackjack.

Gegen eine 7 oder 8 stehen bleiben

Gegen eine 7 bringt Stehen +0,402 pro Einsatz, mehr als Ziehen (+0,172) oder Verdoppeln (+0,224). Eine 7 des Dealers endet häufiger auf 17 als auf jeder anderen Summe – in 37,1 % der Fälle, und Ihre 18 schlägt sie.

Gegen eine 8 bringt Stehen +0,108, Ziehen +0,041 und Verdoppeln −0,028. Eine 8 des Dealers endet in 36,2 % der Fälle auf 18 – unentschieden mit Ihrer Hand.

Weiche 18 mit drei oder mehr Karten

Ihre Kartengegen 2gegen 6gegen 7gegen 9gegen 10gegen A
A,7VerdoppelnVerdoppelnStehenKarte ziehenKarte ziehenKarte ziehen
A,2,5StehenStehenStehenKarte ziehenKarte ziehenKarte ziehen
A,3,4StehenStehenStehenKarte ziehenKarte ziehenKarte ziehen
A,A,6StehenStehenStehenKarte ziehenKarte ziehenKarte ziehen

Der beste Zug für genau diese Karten, US-Tisch: 6 Decks, Dealer zieht auf Soft 17.

Nach drei Karten dürfen Sie nicht mehr verdoppeln. Wo die Tabelle Verdoppeln sagt (Ds), bleiben Sie stehen. Gegen eine 9, 10 oder ein Ass ziehen Sie mit jeder weichen 18 eine Karte, egal aus wie vielen Karten sie besteht.

Wann die Regeln die Antwort ändern

Weiche 18 (A,7): der Zug laut Tabelle bei verschiedenen Regeln
2345678910A
US-Tisch, 6 Decks, Dealer zieht auf Soft 17DsDsDsDsDsSSHHH
US-Tisch, 6 Decks, Dealer steht auf Soft 17SDsDsDsDsSSHHH
1 Deck, Dealer zieht auf Soft 17SDsDsDsDsSSHHH
1 Deck, Dealer steht auf Soft 17SDsDsDsDsSSHHS
Verdoppeln nur auf 10 und 11 (6 Decks, zieht auf Soft 17)SSSSSSSHHH
Europäisch ohne verdeckte Karte (6 Decks, steht auf Soft 17)SDsDsDsDsSSHHH

H Karte ziehen, S stehen, Ds verdoppeln (sonst stehen).

Im Vergleich zum US-Tisch mit 6 Decks ändert sich der Zug hier:

  • US-Tisch, 6 Decks, Dealer steht auf Soft 17: stehen gegen eine 2.
  • 1 Deck, Dealer zieht auf Soft 17: stehen gegen eine 2.
  • 1 Deck, Dealer steht auf Soft 17: stehen gegen eine 2 und ein Ass.
  • Verdoppeln nur auf 10 und 11 (6 Decks, zieht auf Soft 17): stehen gegen 2 bis 6.
  • Europäisch ohne verdeckte Karte (6 Decks, steht auf Soft 17): stehen gegen eine 2.

Tische, an denen Sie nur auf 9, 10 und 11 verdoppeln dürfen, sind hier gleich wie „nur auf 10 und 11“: Weiche Hände lassen sich dort nicht verdoppeln, also bleibt die weiche 18 stehen, wo sie sonst verdoppelt würde.

Verdoppeln nach Split zählt nur für eine weiche 18, die nach einem Split entsteht, etwa wenn eine 7 ein Ass bekommt: Ohne diese Regel bleiben Sie dort stehen, statt zu verdoppeln.

Die ganze Tabelle für die Regeln Ihres Tisches: Blackjack Tabelle.

Häufige Fehler mit der weichen 18

Was jeder falsche Zug im Durchschnitt gegenüber dem Zug laut Tabelle kostet, in Cent pro 1 € Einsatz (US-Tisch: 6 Decks, Dealer zieht auf Soft 17).

FehlerGegen die Karte des Dealers: Cent pro 1 €
Immer auf 18 steheneine 9: 8,4, eine 10: 3,7, ein Ass: 6,5
Die weiche 18 nie verdoppelneine 2: 0,3, eine 3: 3,4, eine 4: 7,4, eine 5: 10,3, eine 6: 13,4
Ziehen statt steheneine 7: 23,0, eine 8: 6,7
Gegen eine starke Karte verdoppelneine 9: 18,6, eine 10: 20,0, ein Ass: 25,8

Gegen eine 7 oder 8 ist 18 eine starke Summe, gegen eine 9, 10 oder ein Ass nicht: Dort verliert Ziehen weniger als Stehen.

Zieht der Dealer auf Soft 18?

Nein. Der Dealer bleibt bei jeder Regel auf der weichen 18 stehen; die Regel „Dealer zieht auf Soft 17“ gilt nur für Soft 17. Siehe Soft 17.

Mehr dazu: alle Starthände im Vergleich und Soft 17 beim Dealer.

Häufige Fragen

Soll man bei Soft 18 gegen eine 10 ziehen?

Ja. Ziehen bringt im Durchschnitt −0,143 pro Einsatz, Stehen −0,180 (US-Tisch: 6 Decks, Dealer zieht auf Soft 17). Keine einzelne Karte kann die weiche 18 überkaufen.

Zieht man bei Soft 18 gegen eine 9?

Ja: Ziehen bringt −0,098, Stehen −0,183. Von den drei starken Karten des Dealers kostet Stehen gegen die 9 am meisten.

Soll man Soft 18 verdoppeln?

Gegen eine 2 bis 6 des Dealers, wenn der Tisch Verdoppeln auf alle zwei Karten erlaubt (gegen eine 3 bis 6, wenn der Dealer auf Soft 17 steht). Mit drei oder mehr Karten oder wenn Sie nur auf 10 und 11 verdoppeln dürfen, bleiben Sie stattdessen stehen.

Und Soft 18 gegen ein Ass?

Ziehen, am US-Tisch mit 6 Decks: Ziehen bringt −0,160 pro Einsatz, Stehen −0,225. In der Regel-Tabelle oben bleibt sie gegen ein Ass nur hier stehen: „1 Deck, Dealer steht auf Soft 17“.

Was ist eine Soft 18?

Eine Hand mit 18 Punkten, in der ein Ass als 11 zählt, zum Beispiel A,7 oder A,3,4. Würde eine Karte die Summe über 21 bringen, zählt das Ass stattdessen als 1.

Zieht der Dealer auf Soft 18?

Nein. Der Dealer bleibt auf jeder weichen 18 stehen; nur Soft 17 hängt von der Tischregel ab.

Wie gerechnet wird

Die Durchschnittswerte stammen aus unserer exakten Berechnung über die übrigen Karten im Schlitten, für jeden Regelsatz – mit derselben Engine, die die Strategie-Tabellen erstellt. Die Zahlen für A,7 und für die Hände aus drei Karten, die Anteile von Gewinn, Unentschieden und Verlust und die Endsummen des Dealers sind exakt für die genannten Karten. Die Chancen der nächsten Karte sind ein einfaches Abzählen der übrigen Karten.